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Lebendig, farbenfroh, faszinierend – Malta und Gozo

Schon lange stand Malta ganz oben auf der Reisewunschliste unseres Kollegen Lukas. Im Rahmen seiner Arbeit hatte er bereits viel über die kleine Insel im Mittelmeer recherchiert und war von der Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur fasziniert. Nun bot sich die Gelegenheit, Malta im Rahmen einer Fortbildungsreise mit Gebeco kennenzulernen – und seine Erwartungen wurden übertroffen.

In diesem Reisebericht gibt Lukas einen Überblick über die Höhepunkte der Reise „Mediterranes Doppel ─ Malta und Gozo ausführlich entdecken“.

Anreise mit Wetterumschwung

Blick auf das Meer mit Sonnenuntergang an der maltesischen Küste, Malta I GebecoDer Start in Kiel war, was das Wetter anging, alles andere als mediterran. Nass, kalt und dunkel um vier Uhr morgens. Doch nach der Zugfahrt zum Hamburger Flughafen und Zwischenstopp in München kam mit der Landung auf Malta schnell das Urlaubsgefühl auf. Die Sonne brach durch die Wolken, spiegelte sich in den Pfützen auf dem Rollfeld und ich konnte endlich meine dicke Winterjacke im Koffer verstauen.

Vor mir lagen zehn Tage, um Malta und Gozo kennenzulernen.

Mediterranes Doppel – Malta und Gozo

Die Rundreise „Mediterranes Doppel ─ Malta und Gozo ausführlich entdecken“ ermöglichte mir und den anderen Reiseteilnehmenden einen intensiven Einblick in beide Inseln und das von zwei Standorthotels aus. Wir waren sowohl im charmanten Mellieħa auf Malta als auch in Għajnsielem auf Gozo untergebracht. Perfekte Ausgangspunkte, um die facettenreichen Inseln zu erkunden.

Durchgang in Tempelanlage Hagar Qim, Malta I GebecoZu den Höhepunkten gehörten die imposanten Oberen Barrakka-Gärten, das Limestone Heritage-Zentrum und die eindrucksvollen Tempelanlagen Ħaġar Qim. Letzere sind vor allem zusammen mit den Mnajdra Tempeln für ihre astronomische Ausrichtung bekannt. Denn am Tag der Sommersonnenwende scheinen die Sonnenstrahlen durch ein elliptisches Loch und beleuchten eine Steinplatte im Inneren der prähistorischen Kammer.

Salzpfannen von Qbajjar, Malta I GebecoDerweil beeindruckte die Hauptstadt Valletta insbesondere mit der Casa Rocca Piccola und der prachtvollen St. Johannes Co-Kathedrale. In den 1570er Jahren durch den Malteserorden erbaut, ist diese Kathedrale heute für die Öffentlichkeit zugänglich und dient neben der Kathedrale St. Paul in Mdina als zweiter Sitz des Erzbischofs von Malta. Eines der bedeutendsten Kunstwerke der europäischen Malerei im Inneren der Kathedrale ist Caravaggios berühmtes Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das den Hauptaltar ziert.

Für zahlreiche weitere Wow-Momente sorgten der Besuch Mdinas und Mostas, die Fahrt zu den Dingli-Klippen und den Salzpfannen von Qbajjar. Diese lassen sich vor allem im Norden Maltas finden und dienen der Salzgewinnung direkt am Meer. In rechteckigen Steinbecken sammelt sich hier das Meerwasser. Durch den Einfluss von Sonne und Wind verdunstet das Wasser, sodass am Ende reines Meersalz zurückbleibt.

Ein besonderer Moment in Marsaxlokk

Luzzu-Boot im Hafen von Marsaxlokk, Malta I GebecoEin Ort, auf den ich mich besonders gefreut hatte, war Marsaxlokk – der farbenfrohe Fischerhafen im Süden der Insel. Trotz eines kurzen Regenschauers blieb die Stimmung heiter, und der Anblick der bunt bemalten Luzzu-Boote war schlichtweg malerisch. Die Holzboote, die im gesamten Hafen vor Anker liegen, bestechen durch ihre bunten leuchtenden Farben. Zudem sind sie häufig mit dem Auge des Osiris verziert, das als Symbol für Schutz und Glück steht.

Ein Gespräch mit einem lokalen Fischer blieb mir besonders im Gedächtnis. Er schilderte seinen Alltag mit einer Bodenständigkeit und Herzlichkeit, die mich tief beeindruckt hat.

Abenteuer Fähre

Blick vom Wasser auf Valletta, Malta I GebecoNatürlich gehört zu jeder Reise auch ein kleines Abenteuer. So machten wir uns am letzten Tag zu zweit auf eigene Faust mit der Schnellfähre von Gozo nach Valletta. Während Einheimische und meine entspannte Mitreisende telefonierten, tief in Gesprächen versunken schienen oder auf dem Handy tippten, kämpfte ich mit den Wellen und dem mulmigen Gefühl in der Magengrube.

Seefest? Vielleicht doch nur auf den Fähren auf der Kieler Förde.

Fazit: Malta – ein Ort zum Wiederkehren

Kollege Lukas B. auf Fortbildungsreise in Malta I GebecoMalta hat mich begeistert. Die Insel ist ein lebendiger Schmelztiegel der Kulturen, ein Ort voller Geschichte, Farben, Herzlichkeit und mediterranem Lebensgefühl. Ob als Winterflucht, Wanderdestination oder Sommerverlängerung – Ich kann Malta nur wärmstens empfehlen.

Drei Worte, die meine Reise beschreiben? Lebendig. Schmelztiegel. Farbenfroh.


Auf dieser Reise war unser Kollege Lukas unterwegs

Mediterranes Doppel ─ Malta und Gozo ausführlich entdecken
10 TageStudienreise

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