Aktiv entdecken Sie während dieser Reise drei Länder, die noch weitgehend unbekannt in der westeuropäischen Welt sind. Freuen Sie sich auf kulturelle Höhepunkte und erleben Sie atemberaubende Ein- und Ausblicke in der rauen Natur des Balkan.
Sie fliegen nach Tirana und haben je nach Ankunftszeit noch Zeit für erste eigene Erkundungen in der Umgebung des Hotels. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die schöne Zeit ein. Herzlich willkommen in Albanien! Bei einer späteren Anreise wird Ihnen das Abendessen zusammen mit weiteren Informationen bei Ihrer Ankunft im Hotel überreicht. Ihre Reiseleitung steht Ihnen dann am nächsten Tag zur Verfügung. (A)
Nach einem gemütlichen Frühstück bringt uns eine Seilbahn hoch auf den Berg Dajti. Der über 1.600 Meter hohe Dajti ist nicht umsonst der Hausberg Tiranas. Während wir zu einer Wanderung auf den Bergrücken aufbrechen, hören wir, dass wir uns im größten Nationalpark Albaniens befinden, ein Paradies für jeden Naturliebhaber. Wieder im Tal angekommen, reisen wir weiter in den Norden des Landes nach Fishte. Hier werden wir zum Mittagessen erwartet. Wir besuchen einen Künstler in seiner bunten Keramik Werkstatt, die er zusammen mit seiner Familie betreibt. Den Abend verbringen wir in Shkodër. 140 km (F, M) 60 m, 60 m, 2 Std
Heute geht es tief hinein in die albanische Bergwelt. Wir erreichen Theth, ein kleines Dorf in einem grünen Talkessel, über dem sich schroffe Felswände und darüber die höchsten Gipfel des Landes erheben. Vom Vaskat Nderlysaj aus schlängelt sich unser Pfad durch dichte Wälder und öffnet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berg- und Tallandschaften. Beim Aufstieg zum Blue Eye wird der Weg anspruchsvoller und führt uns zu einer kristallklaren Quelle, deren ungewöhnlich blauer Farbton fasziniert. Nach der Mittagspause schauen wir uns die Kulla von Nikoll Koçeku von außen an - einen alten Wehrturm, in dem sich früher die von Blutrache Verfolgten in Sicherheit brachten. Noch ein Abstecher zur kleinen Kirche aus dem späten 19. Jahrhundert, bevor wir nach Shkodër zurückkehren. Vor dem Abendessen probieren wir den Wein der Kellerei Medaur. 155 km (F, M, A) 400 m, 400 m, 3 Std
Malerisch ist die über zweistündige Fahrt über die kurvenreiche Bergstraße durch die Drin-Schlucht zur mehr als einhundert Meter hohen Staumauer des hellgrünen Koman-Stausees. Hinter einem kleinen Tunnel taucht unter gewaltigen Felsen die Fährstation auf. Nach einer gut zweistündigen Bootstour durch den fjordartigen Stausee mit seiner unvergleichlich wilden Felsenwelt und unverdorbenen Flora erreichen wir Fierza. Von hier aus fahren wir tief in das Gebirge hinein in das Valbona-Tal. Unter den mit Schnee bedeckten Gipfeln der Albanischen Alpen erblicken wir den grünen, bewaldeten Grund mit kleinen Bergseen, Alpweiden, Höhlen und einer tiefen Klamm, in die sich Wasserfälle ergießen. Am Abend besuchen wir eine lokale Familie in Valbona und kommen bei einem Glas Raki ins Gespräch. 100 km (F, A)
Heute steht eine faszinierende Wanderung durch das Valbona-Tal auf dem Programm. Unsere Route verläuft entlang des Valbona-Flusses durch üppige Wälder und eröffnet weite Ausblicke auf das Tal und die umliegende Bergwelt. Am Ende des Weges erwartet uns ein beeindruckender Wasserfall. Nutzen Sie den freien Nachmittag, um die einmalige Landschaft auf sich wirken zu lassen, bevor wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. (F, A) 465 m, 465 m, 3 Std
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6. Tag: Von Valbona nach Prizren
Wir überqueren die Grenze in den Kosovo und kommen nach kurzer Fahrt zu einem Hügel, der mit üppigen Kastanien bedeckt ist. Inmitten dieser unberührten, malerischen Landschaft befindet sich das serbisch-orthodoxe Kloster Visoki Decani, eine UNESCO-Welterbestätte. Wir fahren in die Weinregion. Nur durchzufahren wäre zu schade, darum halten wir bei einer traditionsreichen Kellerei und probieren den Wein, der das einzigartige Terroir und das kulturelle Erbe des Kosovo widerspiegelt. Später in Prizren überspannt die alte Steinbrücke Ura e Gurit den Fluss Bistrica. Im Hintergrund sehen wir die Sinan-Pascha-Moschee und auf dem Berg über uns die festungsartige mittelalterliche Burg der Stadt. Wer möchte, steigt hinauf. Alle anderen erfreuen sich an den traditionellen osmanischen Häusern, die sich schön herausgeputzt haben. Bei einem türkischen Kaffee sprechen wir mit einer einheimischen Familie über den EU-unterstützten transnationalen Scardus Trail. 145 km (F)
Im äußersten Nordwesten Nordmazedoniens erreichen wir das Shar-Gebirge mit seinen grau-grünen Bergseen. Im heutigen Nationalpark sind mehr als tausend Pflanzenarten beheimatet, unter ihnen viele endemische Arten. Sogar der akut vom Aussterben bedrohte Balkanluchs findet hier noch einen Lebensraum. Verschaffen wir uns während einer kleinen Wanderung einen Eindruck von diesem einzigartigen Juwel der Natur. Am Fuß der Berge liegt am Fluss Pena das hübsche Städtchen Tetovo mit seiner bunt bemalten Moschee. Schauen wir uns um. Am Abend erreichen wir den bezaubernden Ohrid-See. 270 km (F, A) 355 m, 355 m, 3 Std
Wir fahren entlang des kristallklaren Ohrid-Sees zum Startpunkt unserer heutigen Wanderung im Galicica-Nationalpark. Hier treffen wir auf unseren lokalen Guide, der den Park wie seine Westentasche kennt. Wir wollen, wenn es das Wetter zulässt, vom Gipfel des 2.255 Meter hohen Magaro die wundervolle Aussicht über den Ohrid- und den Prespasee genießen. Dichter Wald und ausgedehnte Wiesen begleiten unseren Auf- und Abstieg. Zahlreiche geologische Steinformationen berichten uns von der letzten Eiszeit. Nach einem Picknick, kehren wir an den See zurück. Wir bummeln durch das lebendige Städtchen Ohrid mit seinen vielen sehenswerten Kirchen. 80 km (F, L, A) 680 m, 680 m, ca. 5 Std
Stationen:
1. Ohrid, Nordmazedonien, 2. National Park Galicica, Mazedonien, 3. Ohrid, Mazedonien (EJRM)
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9. Tag: Von Ohrid über Elbasan nach Durrës
Wir sind wieder in Albanien und erreichen Elbasan. Um die Altstadt zieht sich eine von Türmen gekrönte Mauer. Wir gehen am markanten Uhrturm hinein und staunen, denn wir befinden uns auf der einstigen römischen Handelsstraße Via Egnatia. Am Mittag besuchen wir eine von der EU geförderte Berufsschule für Hotel- und Restaurantfachleute. Wir lassen uns das vor Ort gekochte Essen schmecken. Durch eine fruchtbare Ebene kommen wir an die albanische Adriaküste in die Hafenstadt Durrës. Griechen und Römer, Osmanen und Italiener haben hier ihre Spuren hinterlassen. Schauen wir uns zwischen Amphitheater und Fatih-Moschee um. Am Abend sitzen wir ein letztes Mal in einem Restaurant zusammen und lassen die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. 175 km (F, M, A)
Voller schöner Erinnerungen an faszinierende Landschaften und grandiose Bergwelten geht es zurück nach Hause. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, L=Lunchbox, A=Abendessen)
Stationen:
1. Durrës, Albanien, 2. Tirana, Albanien
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1. Tag: Anreise nach Tirana
Sie fliegen nach Tirana und haben je nach Ankunftszeit noch Zeit für erste eigene Erkundungen in der Umgebung des Hotels. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die schöne Zeit ein. Herzlich willkommen in Albanien! Bei einer späteren Anreise wird Ihnen das Abendessen zusammen mit weiteren Informationen bei Ihrer Ankunft im Hotel überreicht. Ihre Reiseleitung steht Ihnen dann am nächsten Tag zur Verfügung. (A)